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Donauschwaben aus Hodschag (Hodzak) fordern RehabilitationSie wurden ohne Gerichtsverfahren erschossenDie Erschossenen waren bei keiner einzigen militärischen Organisation als Mitglieder eingetragen, sie haben sich auch nicht an Progromen oder an der Denunziation an der serbischen Minderheit während des Krieges beteiligt, sagt der Rechtsanwalt Vladimir Danilovac. (Bericht: Slobodan Miric Odzaci) Der Verein der Donauschwaben aus Moosburg in der Bundesrepublik Deutschland hat auf Initiative von Peter Blaha dem beauftragten Gericht in Sombor eine Forderung zur Rehabilitation seiner 182 Mitbürger vorgelegt, die am 23.Oktober 1944 am alten Weg nach Karavukovo bei Hodschag erschossen wurden. Blaha betrachtet das als Verbrechen, welches an unschuldigen Zivilisten begangen wurde. Je älter ich wurde, umso wichtiger schien es mir, dass die Wahrheit über diese Geschehnisse offengelegt werden, um für meinen Vater und meinen Bruder ein zufriedenstellendes Begräbnis zu erwirken, damit sie als unschuldige Opfer ihren Frieden finden – sagt Blaha. Der ehemalige Bewohner von Hodschag sagt, er ist sich dessen bewusst, dass manche Anhänger des nazistischen Regimes von Hitler schreckliche Verbrechen begangen haben und dass ihretwegen mehrere Millionen Menschen zugrunde gingen. Hinrichtungen, Vertreibungen und Aberkennung der bürgerlichen Rechte für Donauschwaben aus der Vojvodina ist ein Resultat von Repressalien und das müsste jedem Richter die Arbeit erleichtern, ein gerechtes und ziviles Urteil auszusprechen. Das hätte einen symbolischen Wert und das ist die Absicht der Nachkommen und nicht eine materielle Wiedergutmachung als Konsequenz – sagt Blaha. Zoran Miletic, Professor i.R. und Germanist ist Sprecher für serbisch-deutsche Freundschaft. Er sagt, dass die Mehrheit der Donauschwaben in der Vojvodina ohne vorherige Einsichtnahme in ihr Verhalten während des Krieges hingerichtet wurde. Meinungen einiger Bewohner von Hodschag bezüglich der Rehabilitation von Donauschwaben:
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