DKS fordert zu Marx-Jubiläum: Kommunismus-Opfer nicht ausklammern

Die Donauschwäbische Kulturstiftung hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 19.11.2016 in München eine Erklärung zu den geplanten Jubiläumsfeierlichkeiten in Trier anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx im Jahre 2018 verabschiedet. Hier der Wortlaut:

“Die Donauschwäbische Kulturstiftung hält es für sehr befremdlich, dass in Trier dem 200. Geburtstag von Karl Marx mit zahlreichen Veranstaltungen gedacht wird, die Wirkungsgeschichte der marxistischen Ideologie aber in den von der Stadt Trier, dem Bistum Trier und dem Land Rheinland-Pfalz finanzierten Sonderausstellungen komplett ausgeklammert wird. Viele Donauschwaben, auch Angehörige von heute in Rheinland-Pfalz lebenden Mitbürgern, verloren unter grausamen Umständen ihr Leben im kommunistischen Tito-Jugoslawien.

Die Donauschwäbische Kulturstiftung fordert daher die Verantwortlichen der Stadt Trier, des Bistums Trier sowie des Landes Rheinland-Pfalz auf dafür Sorge zu tragen, dass die Perspektive der Opfer der marxistischen Ideologie im 20. Jahrhundert durch eine Ausstellung und Vorträge eine entsprechende Berücksichtigung findet.”

2016-11-22
Ältere Beiträge zu "Aktuelles" finden Sie im Archiv.