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Die einbändigen Fassungen des „Leidenswegs“ in Deutsch, Englisch und Serbisch:Die vorliegenden drei Bücher geben einen Einblick in die grausamen Umstände, unter denen sich der Völkermord an den Deutschen Jugoslawiens vollzog. Versucht wird eine knappe, aber möglichst alle Aspekte berücksichtigende Rekonstruktion des verbrecherischen Geschehens und der geschichtlichen Ereignisse, die mit ihm in Zusammenhang stehen. Die drei Bücher basieren auf den vier Bänden "Leidensweg der Deutschen im kommunistischen Jugoslawien" und bilden deren gekürzte Zusammenfassung, ohne dabei auf die wörtlichen Berichte der überlebenden Zeugen zu verzichten. Sie sollten auch ein Stachel im Gewissen der Täter sein, da diese, soweit ersichtlich, bislang weder vom vormaligen Jugoslawien noch von seinen Nachfolgestaaten zu einer Sühneleistung angehalten oder gerichtlich belangt wurden. Der für diese Bücher verantwortliche Arbeitskreis Dokumentation ist nicht nur von der Donauschwäbischen Kulturstiftung, München, und den Bundesverbänden der Landsmannschaften der Donauschwaben aus Deutschland und Österreich legitimiert und beauftragt, das Völkermordgeschehen zu dokumentieren. Er tut dies auch aus eigenem Antrieb, da fast alle Mitglieder Augenzeugen und Wissensträger sind, die schrecklichen Vorgänge selbst erlebt und dank einer gnädigen Fügung überlebt haben. Nicht zuletzt sind diese Bücher entstanden aus dem Respekt vor dem Leid der Opfer. Sie wehren sich gegen die Ausgrenzung der deutschen Opfer aus der Erinnerung. Die Leiden aller Unschuldigen sollten dem Vergessenwerden entrissen sein. Sie sind geschrieben aus der Erinnerungs-Solidarität. Sie wollen den Toten eine Stimme geben. Deutsche Fassung:Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien 1944-1948 - Die Stationen eines Völkermords,München 1998, 4. Aufl. 2006, Das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen ist im europäischen Bewusstsein kaum präsent, das der Donauschwaben in Jugoslawien selbst im deutschsprachigen Raum wenig bekannt. Mit vorliegendem Buch wollen die Deutschen aus dem vormaligen Jugoslawien auf den Völkermord aufmerksam machen, der an ihrer Volksgruppe zwischen 1944 und 1948 vom damaligen kommunistischen Partisanenregime verübt wurde. Er gehört zwar zu den grausamsten, den die Geschichte kennt, droht aber in Vergessenheit zu geraten. Mit dieser deutschen Fassung soll zumindest ein Grundwissen über den Völkermord, die Enteignung, Internierung und Verschleppung sowie die aufgezwungene Flucht in Erinnerung bleiben.
Englische Fassung:Genocide of the Ethnic Germans in Yugoslavia 1944-1948Autoren: Herbert Prokle, Georg Wildmann, Karl Weber, Hans Sonnleitner, Ernst Ott Die Englischausgabe des Buches „Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien 1944-1948“ erschien 2003 unter dem Titel Genocide of the Ethnic Germans in Yugoslavia 1944-1948. Warum der Tatbestand des Völkermordes, den Völkerrechtler Dieter Blumenwitz (1939-2005) in seinem „Rechtsgutachten über die Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien 1944-1948“ feststellt, vorliegt, wird hier dokumentiert. Das Buch schildert auf rund 200 Seiten umfassend und übersichtlich das Schicksal der Jugoslawiendeutschen. Ziel der englischsprachigen Ausgabe ist es, eine weltweite Informationsquelle für Historiker, Völkerrechtler, Politikwissenschaftler und sonstige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens darzustellen. Außerdem ist sie als Beitrag zur Familien-geschichte für die vielen Nachkommen donauschwäbischer Auswanderer in eng-lischsprachigen Ländern gedacht. |